Broschüre für Betroffene von sexueller Ausbeutung. pdf, 1169kb
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Ratgeber
2009
"Zart war ich, bitter war's" ist der kompetente und informative
Ratgeber zum Thema. Das Buch verbindet die Praxiserfahrungen der
verschiedenen Beratungsstellen und Institutionen der letzten 10 Jahre
mit einer fachlich fundierten Auswertung des wissenschaftlichen
Forschungsstandes. Der bekannteste Ratgeber zu diesem Thema kommt nun
in einer kompletten Neubearbeitung auf den Markt. Vor dem Hintergrund
aktueller Forschungsergebnisse sowie fundierter Praxiserfahrungen
richtet sich das Handbuch sowohl an Eltern und Pädagogen, als
auch
an in der Kindheit von sexueller Gewalt betroffene Frauen und
Männer und an Fachkräfte, u.a. aus dem Bereich von
Polizei
und Justiz. Das Buch liefert oftmals schmerzhafte Fakten und
Hintergründe, vermittelt aber ebenso Perspektiven und zeigt
Wege
auf, wie Kinder und Jugendliche sexuelle Gewalterfahrungen verarbeiten
können. Es zeigt auf, wie Eltern, Erzieher, Psychologen,
Sozialarbeiter, Therapeuten und Juristen sie dabei
unterstützen
können. Weitere Schwerpunkte: Hilfe für Eltern, deren
Kinder
missbraucht wurden / Frauen als Täterinnen / Jugendliche
Täter / Täterstrategien / Sexueller Missbrauch und
Internet:
die Online-Opfer / Missbrauch und Medien. Leitfaden für alle,
die
mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
www.zartbitter.de
Kiepenheurer & Witsch, 2003
Schritt für Schritt weisen die Autorinnen dieses
Handbuchs Wege aus oftmals aussichtslos erscheinenden Situationen. Sie
stellen den Prozess der Heilung von den Folgen sexuellen
Kindesmissbrauchs verständlich dar: angefangen vom Zweifel, ob
es wirklich geschehen ist, über die Konfrontation mit
Täter und Familie bis zur Veränderung
selbstbehindernder Verhaltensmuster.
Aus dem Inhalt:
Bestandsaufnahme: die Folgen von sexuellem Missbrauch
Heilungsprozess: die Auseinandersetzung mit Schweigen,
Schuldgefühlen, Trauer und Zorn
Verhaltensmuster ändern: Hilfestellung bei der
Veränderung selbstbehindernder Verhaltensmuster u. a. in Bezug
auf Körper und Sexualität, Vertrauen und
Nähe, Selbstwertgefühl, den Umgang mit der Familie
Hinweise für FreundInnen, PartnerInnen,
Familienangehörige, BeraterInnen und TherapeutInnen.
Orlanda, 2001
Sexueller Missbrauch in der Kindheit löst
unweigerlich Probleme innerhalb unterschiedlicher Beziehungen aus.
Verbündete gibt Antworten auf Verwirrung, Wut, Frustration und
Hilflosigkeit der Partnerinnen und Partner von Überlebenden
sexuellen Missbrauchs. Der Nachfolgeband von Trotz Allem.
Orlanda, 2001
Täter, die Kinder sexuell missbrauchen, behaupten
immer wieder, es sei einfach passiert, es sei über sie
gekommen. Sie suggerieren eine nicht geplante Handlung, für
die sie kaum oder keine Verantwortung zu tragen hätten.
Realität aber ist, dass sexueller Missbrauch an Kindern von
den Tätern in einer Vielzahl strategischer Schritte im
vorhinein ebenso wie die Tat begleitend sorgfältig geplant
sind. Das Ziel ist dabei einerseits, an das Opfer zu gelangen und es
verfügbar zu machen, andererseits durch
Geheimhaltungsstrategien, Schuldzuweisungen und Drohungen unentdeckt zu
bleiben und das kriminelle Verhalten beliebig fortsetzen zu
können.
Die Kenntnis dieser Strategien muss dazu führen, den
Gewaltcharakter des sexuellen Missbrauchs an Kindern und seine
traumatischen Folgen zu erkennen, den Opfern zu glauben, sie zu
schützen und die Täter konsequent zur Verantwortung
zu ziehen.
Frauenoffensive, 2000
Dieses Sexbuch ist "Feldforschung", Selbsthilfebuch,
feministische Theoriebildung und erotisches Lesebuch in einem.
Obendrein bietet es eine echte Neuartigkeit in diesem Bereich: Humor.
Und das, obwohl es auch düstere Kapitel ausführlich
zum Thema macht und so die Lücke füllt, die derzeit
noch zwischen lesbischer Sexliteratur und Büchern
über die Folgen sexualisierter Gewalt klafft. Hier geht es
endlich mal ums Ganze, um "Grins und Graus": um lesbische
Sexualität, die geistige, seelische, körperliche und
spirituelle Ebenen individuellen Erlebens mit der Außenwelt
vereint und auch die zwischenfraulichen Turbulenzen nicht
außer acht lässt ...
Ulrike Helmer Verlag 1999
Wo es geschieht,
wie es geschieht und
wie man den Opfern
helfen kann
"Es ist, als sei man Gefangener in einem Lager, an dessen Existenz
niemand glaubt", so beschreibt eine Betroffene in diesem Buch ihre
erdrückenden Erfahrungen mit Gewalt und sexuellem Missbrauch
in einer Sekte.
Diese Gruppen, die Gewalt meist im Verborgenen ausagieren, haben einen
ungeheuer zerstörerischen Einfluss auf ihre Mitglieder, deren
Leben sie mit festem Griff umklammert halten. Die Autorin dieses Buches
beschreibt als Psychologin kompetent die Folgen für Psyche und
Leben der Opfer. Als Betroffene gibt sie einfühlsam Rat, wie
man das Erlebte überwinden und in sein Leben integrieren kann.
Das macht ihr Buch gleichermassen für Opfer und deren
Angehörige, Für Therapeuten und Hilfspersonen
nützlich.
Kreuzverlag 1994
Die Ratschläge in diesem Buch kommen von Frauen, die
sexuelle Gewalt in der Kindheit erlebt bzw. überlebt haben.
Ausgehend von der eigenen Erfahrung und Gesprächen mit
Klientinnen zeigt die psychologische Beraterin Christine Striebel, wie
Überlebende ihre Situation besser verstehen, sie annehmen und
sich auf den Weg der Heilung begeben – und wie FreundInnen
und Familie sie dabei unterstützen können. Gemeinsam
mit anderen "Weggefährtinnen" vermittelt sie
Missbrauchsüberlebenden u.a. Möglichkeiten des
Umgangs mit Flashbacks, Panikattacken, Sucht, Schlafstörungen,
Scham und Selbstverletzung. Schwerpunkt dieses Ratgebers ist die
Selbsthilfe. Er enthält einen umfangreichen Literatur- und
Adressteil für Deutschland, Österreich und die
Schweiz.
Orlanda Frauenverlag 2004
Homepage der Autorin: www.chancezuleben.de
Novelle
Frankreich im Jahre 1905: Laurence entstammt einer Familie,
die in der Provinzstadt Amboise verkümmert und vor langer Zeit
bessere Tage gesehen hat. Nachdem der Vater gestorben ist, wurde es
ihre Aufgabe, sich um ihre blinde Schwester Sophie zu kümmern,
die sie hingebungsvoll pflegt.
Die Mutter Margueritè indes ist gefangen in einem Netz aus
einsamkeit und seelischer Leere. Dann aber tritt der Jusitzbeamte
Raimond in ihr Leben, macht ihr den Hof gewinnt zuerst ihr Vertrauen,
dann ihr Herz, und geht in ihrem Haus bald ein und aus.
Was Laurence dazu treibt sich mit Opium zu betäuben und in
eine Traumwelt zu flüchten, davon ahnt Margueritè
nichts. Als sie eines Tages ihren Töchtern berichtet, Raimond
habe um ihre Hand angehalten, überschlagen sich die
Ereignisse…
Wiesenburg, 2008
Biographie
„Nicht aufhören anzufangen“ ist
die Biografie über die Ärztin Monika Hauser, die
unter großem persönlichen Einsatz die mittlerweile
weltweit operierende Menschenrechtsorganisation medica mondiale
gründete. Sie erhielt zahlreiche Preise und wurde von den
ARD-Tagesthemen 1993 zur „Frau des Jahres“
gewählt. Das Buch erzählt die Geschichte einer
engagierten Ärztin, die zu einer ebenso engagierten
„Anwältin“ der von Kriegsgewalt
traumatisierten Frauen wurde.
rüffer & rub, 2008
Ratgeber
Für viele Menschen ist eine Psychotherapie die
einzige Hoffnung, wieder mit ihrem Leben zurechtzukommen. Doch nicht
immer fühlen sich Patienten bei ihrem Therapeuten gut
aufgehoben. Das Buch will Patienten helfen, den für sie
geeigneten Therapeuten zu finden, den Therapieverlauf selbst positiv zu
beeinflussen und nutzlose oder gar schädigende Therapien
frühzeitig zu beenden. Und es gibt jenen Patienten
Hilfestellungen, die von einem Therapeuten geschädigt wurden,
um ihr Selbstwertgefühl wieder zu stärken und den
für sie passenden Therapeuten zu suchen.
Kreuz-Verlag 2003
Ratgeber
Für die Überlebenden von sexueller Gewalt ist
es wichtig, die Symptome ihrer Traumatisierung
zu verstehen und Strategien der Selbsthilfe
zu entwickeln, um sich in Krisenzeiten zu
stabilisieren. Betroffene Frauen leiden häufig ?
auch Jahrzehnte nach der Traumatisierung ?
an Angststörungen, Zwängen, Depressionen,
Essstörungen oder sind suizidgefährdet.
Ellen Spangenberg informiert umfassend über
die Folgen von sexueller Gewalt, nennt neueste
Behandlungsmöglichkeiten und vermittelt
erprobte Methoden zur Selbsthilfe. Ein Buch,
das eine Therapie nicht ersetzt, aber betroffene
Frauen auf ihrem Heilungsweg hilfreich begleitet.
Ellen Spangenberg arbeitet als Ärztin und
Psychotherapeutin in eigener Praxis mit
sexuell traumatisierten Frauen. Sie war viele
Jahre in Spezialkliniken für Traumatherapie
tätig; heute leitet sie Seminare im Bereich
der Psychotraumatologie
Patmos 2008
Broschüren:
- Begleitbroschüre
- Nr. 1: Physische Gewalt an Kindern
- Nr. 2:Psychische Gewalt an Kindern
- Nr. 3: Sexuelle Ausbeutung von Kindern
- Nr. 4: Vernachlässigung von Kindern
- Nr. 5: Strukturelle Gewalt
IMPRESSUM: Text, Musik und Bilder: Astrid Tiger und Verein GSM, Webdesign: Monika Saxer