Verein GSM

gegen sexuellen Missbrauch !

PROJEKTE

Titelbild der 
		Broschüre für Betroffene von sexueller Ausbeutung, Verein GSM, jpg 91kb

Wir haben eine Broschüre für Betroffene
von sexueller Ausbeutung geschrieben.

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Eine Druckversion ist geplant.


Mit Liedern gegen Missbrauch

CD-Cover, Orchideen, gif 61kb

Niemandem eine Lüge schuldig - Astrid

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Kurzinformation

„All die Jahre, Daddy, du in meinem Bett“ – die erste Zeile des ersten Songs lässt keinen Zweifel, worum es geht. Astrid thematisiert auf ihrer Single „Niemandem eine Lüge schuldig“ den jahrelangen Missbrauch in der Familie mit ungewohnt klaren Worten. In drei ausdrucksstarken Liedern umreisst sie das gesamte Erfahrungs- und Gefühlsuniversum, das viele Opfer sexueller Misshandlung durchwandern. Es reicht von der Erstarrung im Schmerz bis hin zur selbstsicheren Einforderung des eigenen Glücks und echter Liebe. Bereits im ersten Refrain macht die mutige Musikerin denn auch klar, dass sie nicht bereit ist, in der einstigen Opferrolle stecken zu bleiben, dass sie statt dessen heilen und sich entfalten will.
Die Single richtet sich nicht nur an Betroffene und deren Angehörige, sondern auch an sämtliche Berufsgruppen, die mit Kindern zu tun haben. An Lehrerinnen, Sozialarbeiter oder Psychologinnen, die Kindern gegenüber das Thema sexueller Missbrauch ansprechen wollen, sei es in präventiver Weise oder aufgrund eines Verdachts. 
Der Erlös der Single geht an den Selbsthilfe-Verein GSM (Gegen sexuellen Missbrauch, www.sexuellermissbrauch.ch).

Ausführliche Information

„All die Jahre, Daddy, du in meinem Bett“ – die erste Zeile des ersten Songs lässt keinen Zweifel, worum es geht. Astrid thematisiert auf ihrer Single „Niemandem eine Lüge schuldig“ den jahrelangen Missbrauch in der Familie mit ungewohnt klaren Worten. In drei ausdrucksstarken Liedern umreisst die mutige 29-Jährige das gesamte Erfahrungs- und Gefühlsuniversum, das viele Opfer sexueller Misshandlung durchwandern. Es reicht von der Erstarrung im Schmerz bis hin zur selbstsicheren Einforderung des eigenen Glücks –  und, auf musikalischer Ebene, von melancholisch-bluesigen bis zu fröhlich-beschwingten Tönen.
Im Eingangssong „Daddy“ erzählt die Musikerin vom Vater, dem Täter, von der Mitwisserin Mutter und vom kleinen Mädchen, das damals im Bett nicht schreien konnte und  fast erstickt wäre, das grenzenlos verletzt wurde und seine Unschuld verloren hat. In „Orchidee“ spricht sie die inzwischen erwachsene Frau an, in der immer noch das nackte, angstvolle Geschöpf von damals steckt. In beiden Liedern stellt die Sängerin und Pianistin den empfindsamen Strophen kraftvolle Refrains entgegen und zeigt damit, dass sie nicht bereit ist, in der einstigen Opferrolle zu verharren. Sie nimmt ihr Leben in die eigene Hand: „Kann mich entfalten, langsam heiln. Und ich lern trotzdem noch, was echte Liebe ist.“
Die verschiedenen, mehrfach wechselnden Blickwinkel der ersten zwei Stücke – Kind/Erwachsene, Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft, Ohnmacht/Kraft, Verlorenheit/Vertrauen – sind Bestandteil des Aufarbeitungsprozesses sexuell missbrauchter Menschen. Astrid fügt diese Perspektiven im ermutigenden dritten Lied „Weil ich es will“  wieder zu einem Ganzen zusammen. Die Vergangenheit hat zwar Narben hinterlassen, doch sie ist verdaut: „Liebe dringt unter meine Haut.“
Die Künstlerin ist eine der Gründerinnen des Selbsthilfe-Vereins GSM (Gegen sexuellen Missbrauch, www.sexuellermissbrauch.ch), der sich dafür einsetzt, Missbrauch zu enttabuisieren. Die Single verfolgt das selbe Ziel. Sie richtet sich an Betroffene und deren Angehörige, aber auch an sämtliche Berufsgruppen, die mit Kindern zu tun haben. An Lehrerinnen, Sozialarbeiter oder Psychologinnen, die Kindern gegenüber das Thema sexueller Missbrauch ansprechen wollen, sei es in präventiver Weise oder aufgrund eines Verdachts. Der Erlös der Single geht an den Verein GSM

Musik und Texte: Astrid
Klavier und Gesang: Astrid
Geige: Milena Rebsamen

Kosten sFr. 15.-
plus Versandkosten ca. sFr 3.-
direkt bei GSM bestellen: (Kontakt)

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(im Ausland Bezahlung nur mit Kreditkarte möglich)

Musik als Medium in diesem Thema in so direkten Worten ist mir bis anhin noch nicht zu Ohren gekommen darum auch diese Idee. Und auch, weil natürlich Musik und insbesondere das Singen meine grosse Leidenschaft ist, die oft meinem Leiden Abhilfe verschafft hat und es immer noch tut.

Es ist ein Ventil, ein Medium, was ich mir die ganzen Jahre über bewahren konnte, wo ich so viele Gefühle aussingen durfte, getarnt in Melodie und Harmonie wie sie in Worte gefasst nicht meinen Lippen entrinnen durften.

Ich konnte mich von den Tätern loslösen, meinen Weg gehen und ein Stück weit heilen, dass ich es nun auch in Liedtexte fassen kann, das Unsagbare und zusammen mit den Gefühlen mich selbst auch zeigen kann. Was für eine wundervolle Ausdrucksmöglichkeit.

Einerseits ist es natürlich eine Aufarbeitung für mich selbst. Ein Brechen mit dem Tabu und dem Schweigen. Andererseits soll es aber auch aufwecken, berühren, Hoffnung schenken, von Schuld befreien helfen, Heilung zeigen und anregen und einfach ermutigen sich zu öffnen, sich zu zeigen.

Schreckliches, was sonst im Hals stecken bliebe oder auf dem Papier überlesen würde und gleich wieder verdrängt, hat mit Musik diesem wunderbarem Medium die Chance so auf eine gute Art und Weise Anklang zu finden ohne anzuklagen oder zu beschönigen. 

Astrid

IMPRESSUM: Text, Musik und Bilder: Astrid Tiger und Verein GSM, Webdesign: Monika Saxer